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Herz zu Herz

 

 

 

 

 

 20.08.2020

Manchmal werde ich gefragt mit welchen Themen die Menschen zu mir kommen.

Die Menschen, die den Weg zu mir finden haben eines gemeinsam:

Sie wissen auf einer inneren Ebene, das etwas anderes möglich ist! Sie wollen nicht mehr so weitermachen wie bisher. Auch wenn sie sich nicht vorstellen können, wie das gehen könnte, öffnen sie sich für Neues.

Sie sind an einem Punkt wo sie einfach „wissen“ es geht auch anders.

Dabei kann es sich um körperliche Herausforderungen handeln, um mangelnde Lebensfreude, um Stress im Alltag oder im Beruf, um unglückliche Beziehungen, um Ängste, mangelndes Selbstvertrauen u.v.m.

Sie folgen der Einladung ihrer Seele und machen sich auf den Weg.

Dabei sind alle Altersstufen vertreten.

Meine Aufgabe ist es, sie da abzuholen, wo sie stehen. Dabei ist mir besonders wichtig ihnen klar zu machen, dass nichts, aber auch gar nichts falsch an ihnen ist.

Ich liebe es, wenn sie dann ihre eigene Größe und Kraft entdecken und voll Vertrauen in sich selbst, neue Wahlen treffen.  

Ob es eine einmalige Sitzung ist, in die sie investieren oder mehrere, entscheiden sie zu jeder Zeit selbst. Jeder Mensch hat dabei sein eigenes Tempo und es gibt da kein Besser oder Schlechter!

Warum kommen sie zu mir, wo es doch so viele andere gibt die ähnliches anbieten und ebenfalls wundervolle Arbeit machen?  Nun, ich weiß von mir selbst, dass jeder genau dorthin geführt wird, wo es für ihn die größtmögliche Veränderung und den größtmöglichen Beitrag gibt.

Wir „wissen“ einfach, wann es für uns passt.

Dies ist meistens keine Kopf- sondern eher eine Herzentscheidung.

Wie du siehst, gibt es nicht nur eine Möglichkeit neue Wege mit mir zu gehen. Meine Arbeit findet auf der Seelenebene statt und wir nehmen den Verstand mit. Da ich von Natur aus sehr pragmatisch veranlagt bin habe ich den Anspruch an mich, dass meine Klienten sofort die Veränderung, nach der sie fragen, spüren und im Alltag umsetzen können. Es muss funktionieren, für den Klienten und für mich.

 

 

 

 

 

 

 

 

14.08.2020

 

Wir wissen es alle:

Alles hat und braucht seine Zeit, Zeit zu entstehen, Zeit zu wachsen, Zeit zu reifen, Zeit zu ernten!

Und dann gibt es die Zeit dazwischen…

Puh, für mich oft schwer auszuhalten.

Gerade scheint so eine Zeit zu sein, für meine Begriffe schon viel zu lange, lach. Es ist etwas im Werden, es gibt nichts zu tun!

Boah, jetzt muss es doch mal weiter gehen, kann ja wohl nicht sein, alles um mich herum scheint vorwärts zu gehen, nur ich trete auf der Stelle.

Wieso erkenne ich nicht was jetzt dran ist?

Muss ich etwas tun?

Mach ich was falsch, wenn ich nichts tue?

Mach ich was falsch, wenn ich etwas tue?

„Nein, es ist nichts zu tun!“

Ja aber….

„Nichts aber, lass los und genieße dein Leben!“

Ja, aber ich kann doch nicht genießen, wenn ich nicht weiß, wie es weiter geht!

„Interessant, wenn du vertrauen könntest, ginge es dann besser? Wenn du aufhören würdest es kontrollieren zu wollen? Wenn du stattdessen im heiligen Moment des Jetzt verweilst, einen tiefen Atemzug nimmst und aufhörst zu schauen was andere tun! Wenn du jetzt einfach das tust was dir gerade einfällt? Was dir jetzt Spaß macht?“

Ok, wenn ja wenigstens mal ein Impuls käme….

„hier kommt einer: Wie wäre es einfach aus dem Widerstand zugehen, wie wäre es bewusst einen Atemzug nach dem anderen zu nehmen und dem was da entsteht den nötigen Raum zu geben? Wie wäre es aufzuhören ständig den Samen wieder aus der Erde zu ziehen, um nachzuschauen ob er schon wächst und was draus wird? Geh endlich aus dem Weg damit es voran geht! All diese Fragen, die du stellst, kommen nicht von deinem wahren Selbst, nicht aus deinem Sein! Aus deinem Sein heraus hast du gewählt, das WIE ist nicht dein Job. Gib dem Verstand etwas zu tun damit er beschäftigt ist. Singe, male, gehe in die Natur, putze dein Haus, mach was immer du willst, aber geh aus dem Weg!“

Ja, manchmal tappe ich in diese Falle, grins, wer kennt das noch?

 

 

 

 07.08.2020

Geht es dir auch manchmal so, obwohl du so viele Werkzeuge hast, obwohl du genau weißt wie es geht, rutschst du in alte unbewusste Muster des Jammerns?

Ja, das geht mir auch ab und zu so, lach.

Die letzten Wochen waren energetisch so intensiv und ich dachte da müsste ich auch mal ein bisschen diese Intensität nutzen, um zu jammern, statt meine Werkzeuge zu nutzen….Ja, so für mich im stillen Kämmerlein… grins

Nun ja, ist ja meine Wahl, schon klar…

Aber, hey, wenn es meine Wahl ist, kann ich auch etwas anderes wählen, oder?

Es ist ja nichts was von jetzt auf gleich kommt und man merkt es zunächst auch nicht. Es sind die stetigen Tropfen, die dann irgendwann das Fass zum Überlaufen bringen.

Da erzähle ich jedem der es hören will oder auch nicht: „Stelle Fragen!“ und selbst stelle ich tgl. weniger Fragen.

Schluss damit!

Die erste Frage die ich dann stellte: „Wem gehört dieser ganze Mist hier? Ist das überhaupt meins?“

Denn, es ist ja so, 98% meiner Gedanken, Gefühle und Emotionen sind gar nicht meine!!!

Ja und wenn ich so gucke was in der Welt los ist, dann muss ich mich eigentlich nicht wundern, oder?

Ja, ich weiß das, und du jetzt auch. Es wäre so einfach gewesen diese Frage zu stellen.

Weil, weißt du, wenn es nicht meins ist, dann kann ich es nicht ändern und muss mich auch nicht drum kümmern…. Also schick ich es mal zurück zum Absender, z.B. 

Tja, aber wahrnehmen tu ich es ja immer noch… blöd, oder?

Na gut, aber ich weiß, dass es nicht meins ist und somit kümmere ich mich jetzt darum was ich eigentlich will.

„Wie würde mir mein Leben jetzt gefallen? Was kann ich jetzt sein und tun, dass mir Freude macht?“

Und schon ändert sich meine Frequenz, das Lächeln kommt zurück und ich bin nicht mehr der Effekt von dem was gerade in der Welt los ist.

Nein ich warte nicht auf eine Antwort, ich stell die Fragen und dann mach ich was grade ansteht, z.B. Duschen gehen oder waschen oder sonst was. Die Energie der Frage bringt mir dann schon das wonach ich gefragt habe. Dafür sorgt das Universum, die geistige Welt, Gott, wie immer du es nennen magst.

Nun, wenn du darüber mehr wissen möchtest, wenn du deine Schöpferkraft für dich und dein Leben einsetzen möchtest, statt für den Mist den du nicht ändern kannst, dann schau dir doch meine Angebote an. Außer den Körperbehandlungen ist alles online und auf Abstand und trotzdem ganz nah, möglich.

Der August, ein kraftvoller Monat und die Energie des heutigen Vollmonds mag dich dabei unterstützen in deine Kraft zu kommen.

Manchmal genügen wenige Minuten um wieder motiviert weiter zu gehen.

30 minütige Online Session zum Thema deiner Wahl: 45,-€

Termine per PN

 

 

 05.07.2020

„Wie schaffe ich es in die Freude zu kommen, in Zeiten wo mir nicht danach ist?“

 

Vielen Dank für diese Frage, die du nicht nur für dich gestellt hast. Es ist ein Thema was viele bewegt und manchmal zur Verzweiflung bringt.

Zunächst einmal spüren wir hier sehr viel Bewertung für dich selbst, dass du es nicht schaffst in der Freude zu sein.

Doch wir fragen dich, was bedeutet es für dich in der Freude zu sein? Die meisten Menschen glauben, dass es bedeutet immer fröhlich und ausgelassen durchs Leben zu laufen. Jedoch ist es das wirklich?

In der Freude zu sein, bedeutet vor allem zu wissen, dass du und jeder von euch, von seiner wahren Natur her, Freude ist.

Wenn es Zeiten gibt, die dich deine Freude nicht spüren lassen, dann kann das versch. Gründe haben.

Zunächst einmal können Ängste der Auslöser sein. Angst bedeutet, dass ihr mit eurem Bewusstsein in der Zukunft herumturnt, statt präsent in der Gegenwart, im Hier und Jetzt zu sein.

Eure Zukunft wird aber JETZT gestaltet und zwar müsst ihr dafür hier sein.

Wenn dies der Fall ist, dann nehmt ganz bewusst einige tiefe und bewusste Atemzüge, legt eine Hand auf den Körper und seid ganz präsent da. Beobachtet den Atem wie er kommt und geht ohne ihn zu verändern, damit löst sich dann nach und nach alles auf.

Ein weiterer Grund können Energien sein die ihr wahrnehmt von anderen, von anderen Menschen oder anderen Wesenheiten. Lasst diese lost, klärt sie mit den Werkzeugen, die ihr kennt und bittet euer geistiges Team euch dabei zu unterstützen.

Sich von der eigenen Freude zu entfernen kann auch folgenden Grund haben: „Du hast dich entfernt von deinem Seelenweg, von dem was dich wirklich glücklich macht und dein Herz zeigt dir dies mit großer Traurigkeit.“

Diese Traurigkeit schmerzt sehr und ist andererseits so ein Geschenk, so ein wunderbares Messinstrument, welches dir anzeigt, dass es Zeit ist etwas zu ändern.

Um nun herauszufinden, was dich von deiner Freude abbringt, gilt es Fragen zu stellen und dann eine andere Wahl zu treffen.

Wichtig ist uns noch folgendes:

Bitte, verurteile dich nicht, du hast es selbst gewählt, erkenne dich stattdessen an, dass du es wahrnimmst und es jederzeit ändern kannst. Du hast es gewählt um zu erfahren wie es ist nicht in der Freude zu sein.

Du kannst das Licht nur wählen, wenn du auch die Dunkelheit kennst.

Desweiteren ist es auch hilfreich zu verstehen, dass Menschein bedeutet die Vielfalt der Zustände zu erfahren. Es wird immer Zeiten der Herausforderungen geben und Zeiten in denen es leichter geht. Wie die Wellen des Meeres kommen und gehen.

Egal wie, sage dir immer wieder: „Auch das geht vorüber“

Wenn du also Zeiten hast in denen dir nicht nach Freude ist, dann:

-        Erkenne es zunächst an, gehe aus dem Widerstand und der Verurteilung

-        Stelle Fragen… Was ist es  - Angst, andere Energien, ist es der Ruf deiner Seele die dich einlädt einen anderen Weg zu wählen.

Dann triff entsprechend eine andere Wahl.

Noch etwas, es ist auch absolut in Ordnung mal nicht in der Freude zu sein und dich dem hinzugeben. Dann genieße es bewusst.

-        Leg dich ins Bett und weine

-        Schau einen traurigen Film

-        Tu alles was dir gut tut  und du wirst sehen:

„Auch das geht vorüber“

Wir hoffen dir hiermit gedient zu haben!

 

Unser Segen für euch alle!

 

 

02.07.2020

Brief an meine Herkunft

Ich komme aus dir, aus der Einheit und glaubte lange getrennt zu sein. Einige Anteile glauben das wohl immer noch, bzw. tasten sich wieder langsam an. Einst bin ich ausgezogen, um meine Erfahrungen zu machen und sie dem Ganzen hinzu zu fügen. Lange Wege, Umwege, Stolperwege…und doch war jeder Weg gewählt und sorgsam ausgesucht. Langsam begreife ich es und doch kann ich es nicht definieren, was auch wieder alles blockieren würde.

Trotz dem Wissen um meine Kraft, um all die Unterstützung, die da ist, gibt es da auch Unsicherheiten und Zweifel, ja immer noch.

Einheit lässt sich meiner Meinung nach nicht definieren, sondern nur erfahren und fühlen.

Welch ein Abenteuer: Mensch sein. Dabei dachte ich immer, ich stehe nicht auf Abenteuer und mag es lieber entspannt und ruhig. Doch ich erkenne jetzt, dass es wohl das größte Abenteuer überhaupt ist, sich hierfür zu entscheiden und es zu wählen.

Mein Herz meldet sich und sagt: „Endlich erkennst du es an!“

Vieles wurde gewählt um anschl. Zu erkennen, dass es für mich nicht funktioniert, mein Herz wollte etwas anderes. Ich fühlte mich deswegen schuldig und falsch. Heute weiß ich, dass es dieses „sich schuldig fühlen“ war, was gegen das Leben und gegen mein Herz war, nicht der eigentliche Weg. Dieser war sorgsam gewählt, um diese Erfahrungen zu machen.

Die Verurteilung meiner selbst führte mich immer noch tiefer in die Trennung, statt näher zu mir.  Sie hielt mich klein, machte mich zum Opfer und öffnete die Türen für mehr davon. Ich wehrte mich, kämpfte gegen alles und jeden und merkte nicht, dass es ein Kampf gegen mich selbst war und somit ein Kampf gegen die Einheit.

Die Quelle, Gott, die Einheit war trotz allem die ganze Zeit in vollkommener Erlaubnis und tiefer Liebe für mich. Sie respektierte meine Wahlen, schickte mir gleichzeitig Impulse, Situationen, Menschen und Möglichkeiten, um evtl. andere Wahlen zu treffen. Ob ich sie annahm oder nicht, diese Liebe war immer da. Irgendwann fing ich an sie zu erkennen, anzunehmen und wertzuschätzen. Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug trat ich den Weg in die andere Richtung an. Plötzlich wurde es wärmer, Mauern brauchen ein, das Herz öffnete sich. Kleine funkelnde Erinnerungen meiner Herkunft blinkten auf und die Sehnsucht danach wurde immer größer. Je mehr ich erlaubte ich zu sein mit „ALLEM“ was zu mir gehört, desto mehr funkelte es, desto mehr Liebe floss in mir, zu mir und durch mich.

Oh ja, das ist ein weiteres großes Abenteuer, es wird nicht langweilig, Heilungsschmerz inbegriffen. Doch jetzt weiß ich, dass ich nicht alleine bin, dass es Hilfe gibt, die ich annehmen darf, weil ich es wert bin!

Das alles darauf wartet, dass ich empfange und die Widerstände aufgebe.

 

Danke für das Abenteuer des Lebens, danke Teil der Quelle allen SEINS zu sein!

 

09.06.2020

Thema die momentane Zeit

Die Zeit die gerade ist, ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich und in jeder Hinsicht außerhalb von allem was ihr je erfahren habt.

Sie katapultiert euch in Bereiche, die euch völlig fremd erscheinen. Das verunsichert euch und da wird jede Menge Vertrauen gebraucht und zwar Vertrauen in euch selbst!

Jeder einzelne ist da gefragt. Es funktioniert nur wenn ihr euch und eurem Wissen vertraut. Es geht nicht mehr darum nach außen, nach anderen zu schauen, weder nach Engeln oder anderen Menschen.

Was ist es was Du als göttliches Wesen weißt?

Was spürt sich für dich gut und wahr an?

Darum geht’s und du weißt das! Natürlich kannst du immer Fragen stellen und um Unterstützung bitten, allerdings nur für das was du wählst. Wir werden dir nicht sagen was du tun sollst, was du wählen sollst, aber wir helfen dir gerne bei der Umsetzung deiner Wahlen!

Wir möchten, dass ihr aufhört ständig zu fragen was jetzt zu tun ist, was jetzt dran ist. Wählt was immer ihr wollt und wir an eurer Seite.

Ihr habt immer wieder Angst eine Wahl zu treffen weil es könnte ja falsch sein.

Wir sagen euch: Das ist ein uraltes Spiel was ihr da spielt, hört auf damit!

Schau in dein Herz, entspanne dich und dann frage: Welche Wahl mir jetzt Freude?

Du spürst es, immer!

Wenn du etwas wählst spürst du ob es freundlich für dich ist oder nicht. Wir wäre es das was freundlich ist für dich zu wählen? Ganz gleich was der Verstand dazu meint. Diese Wahlen freuen wir uns von Herzen zu unterstützen. Frage danach.

Die Zeit ist reif für Freundlichkeit und diese fängt immer bei dir selbst an.

Merkst du jetzt, wie außergewöhnlich diese Zeit ist? Niemals zuvor ging es um Freundlichkeit für dich! Welch ein Geschenk, wenn du damit beginnst. Wenn ihr damit beginnt.

Wenn du glaubst nicht zu wissen was wirklich freundlich für dich ist, dann frage danach und es zeigt sich.

Und so sagen wir euch: Es ist die Zeit der vollkommenen Anerkennung dessen, was ihr seid! Ihr seid die Schöpfer eurer eigenen Zukunft und damit der Zukunft des Planeten. Was wählt ihr?

Fangt bei euch an und alle Freundlichkeit verbreitet sich weiter im ganzen Universum und entfacht immer mehr davon. Das ist es was die Erde braucht. Menschen, die liebevoll und freundlich zu sich selbst sind, nähren genau diese Energie auf der Erde!

Ihr seid so weit gekommen, ihr schafft das, auch wenn es momentan vielleicht nicht so aussieht. Alles ist auf dem Weg! Vertraut Euch!

 

 28,04.2020

Partisanen

 24.04.2020

das getrennte Herz.pdf
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 22.04.2020

Da sitze ich hier und beobachte das helle Licht draußen und gleichzeitig ist es so stürmisch. Der Wind ist kalt und rau.

Hier drinnen ist es schön warm und etwas ruhiger. Doch auch hier spüre ich diesen rauen Wind, der gerade unser aller Leben in diesem Frühling durchpustet und ordentlich durchschüttelt.

Immer wieder bin ich versucht raus zu gehen, die Sonne zu genießen, doch wenn ich draußen bin, dann ist es so ungemütlich. Ich mag diesen kalten Wind nicht. Er ist anstrengend für mich. Diese raue Energie spüre ich auch körperlich und auch wenn ich weiß, dass es nicht nur der Wind ist, den ich spüre.

Vor vielen Jahren schrieb ich einmal über den „Wind der Veränderung“ den es auch damals schon gab. Nun, ist ja klar, unser ganzes Leben ist ständige Veränderung und doch ist das hier jetzt etwas, was es so noch nie gab.

Ich weiß natürlich, dass es nur dann anstrengend ist, wenn ich nicht in der vollkommenen Erlaubnis bin, wenn es da Widerstand in mir gibt. Ich muss es ja vielleicht nicht unbedingt direkt mögen, doch weiß ich aus der Erfahrung, dass es die Erlaubnis ist,  „Einverstandensein“ mit dem was ist, das letztlich wirklich den Raum für das Neue bringt.

Ich höre gerade ein Hörbuch, das eine Zeit beschreibt, in der das Telefon so ganz langsam in die Unternehmen und Familien einzog. Der Widerstand einiger Menschen gegen dieses „Ding“ war unglaublich. Für uns heute nicht nachvollziehbar. Es gab welche, die waren der Ansicht, dass es nur etwas für Männer ist, dass eine seriöse Frau niemals so ein Ding benutzen würde. Ja, schon lustig, welche Ansichten es gab.

Welche Ansichten sind es die uns davon abhalten das was sich jetzt verändern möchte, zu erlauben? Normalerweise ist es, jedenfalls sehe ich es so, dass wir im Grunde gerne alles beim Alten lassen. Unsere Gewohnheiten, die wir ja ach so liebgewonnen haben, die uns auf Autopilot laufen lassen, wollen wir nicht wirklich ändern. Der Mensch ist eben doch ein „Gewohnheitstier“, lach. Doch wenn wir ehrlich sind, „Wissen“ wir, dass es genau darum geht das zu verändern was einfach nicht mehr funktioniert. Das erfordert natürlich, unsere Gewohnheiten zu verändern, damit sich etwas anderes zeigen kann.

Ein weiterer Punkt ist „Unsicherheit“

In den alten Gewohnheiten, den alten Mustern kennen wir uns aus. Das Neue kennen wir nicht! Wir haben Angst, bzw. unser Verstand versucht uns einzureden, dass es gefährlich werden könnte.

Angst, wie das Wort schon sagt, „engt“ uns ein, macht uns klein, erlaubt uns nur zu reagieren, statt zu agieren. Das ist eine wunderbare Möglichkeit jede Menge Energien und Menschen einzuladen, die uns erzählen wollen, was jetzt zu tun ist, statt unser eigener Schöpfer zu sein.

Wie wäre es also, wenn wir jetzt die Gelegenheit nutzen, diesen gewaltigen Prozess unterstützen und damit eine Zukunft für uns und die Welt erschaffen, wie wir sie vielleicht niemals für möglich gehalten haben?

Ich bin mir sicher, dass es auch dein Wunsch ist, sonst würdest du dies hier gar nicht erst lesen.

Was ist also jetzt hilfreich, um die Energie der Unsicherheit und Angst zu nutzen, statt sich von ihr benutzen zu lassen?

Ich glaube, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, möchte dir aber ein paar Werkzeuge aus meinem Werkzeugkasten geben. Sie sind für mich sehr hilfreich und ich freue mich, wenn auch andere davon profitieren.

Zunächst einmal sei dir einfach bewusst, dass du nicht nur deine Unsicherheit wahrnimmst, sondern die Unsicherheit eines ganzen Landes oder sogar noch weit darüber hinaus. Schließlich ist die ganze Welt betroffen. 

Sei dir also bewusst, dass es nicht deine ist, sondern du sie wahrnimmst und spürst, als wenn es deine ist.

Der nächste Schritt ist dann sich etwas anderem zuzuwenden, etwas Schönem. Gehe in die Natur, höre schöne Musik, lies ein Buch und erlaube der Unsicherheit zwar da zu sein, aber lasse nicht zu dass sie dich vereinnahmt.

Das ist deine Wahl, jederzeit. Nein, es ist nicht immer leicht, das stimmt.

Mit der Angst ist es das gleiche…. Nimm sie wahr, fühle sie, erlaube ihr da zu sein und dann atme bewusst…. Sei der Beobachter deines Atems….

Nimm einige Atemzüge, sanft aber bewusst. Bleibe der Beobachter und es wird sich etwas ändern.

Vergiss deinen Körper auf dieser Reise nicht, er ist ein großer Transformator und wenn du ihm hilfst all diese Energien durchfließen zu lassen, statt sie im Körper zu speichern, kann es auch für ihn leichter sein.

Sei gut zu ihm in dieser Zeit. Gib ihm die Ruhe, nach der er fragt. Bewege ihn so wie es für ihn angenehm ist, gib ihm die Nahrung, die er liebt.

Ich habe in den letzten Wochen so viele Ansichten losgelassen was das betrifft. Es war sehr herausfordernd für mich, so viel Zeit zu haben und trotzdem so viel schlafen zu wollen. Das waren Ansichten von: ich habe doch nichts gemacht, wieso bin ich müde? Ich muss doch mal was arbeiten, so geht das nicht weiter! Wie soll das denn werden, wenn wieder alles normal wird?

Also mein Gewohnheitstier hat sich ordentlich aufgeblasen in den letzten Wochen. Dann auf einmal wurde es ruhiger und es kam immer mehr Erlaubnis dazu. Außerdem die Anerkennung dessen was ich tue indem ich nichts tue, in dem ich BIN!

Es ist unser SEIN was gerade gefragt ist. Der Verstand kann damit nichts anfangen, versuch es erst gar nicht. Deine SEIN, das unendliche Wesen, dass du bist, deine Seele, deine Göttlichkeit ist es die jetzt präsent sein möchte. Es geht nicht mehr ums TUN sondern ums SEIN!

Je mehr du dich deinem SEIN hingibst, desto leichter wird es. Und so ist es wieder die Natur die mir zeigt wie es geht. Ja, es stürmt, ja es ist anstrengend und doch bleibt der Baum einfach Baum und die Blume bleibt Blume…. Sie haben keine Ansicht etwas tun zu müssen. Sie wissen allerdings ganz genau wann es Zeit ist ihre Blätter zu entfalten oder ihre Blüten zu öffnen. Es geschieht dann einfach aus ihrem SEIN heraus.

Wie wäre es, wenn auch wir aus unserem SEIN heraus immer genau dann handeln, wenn es soweit ist zu handeln? Wenn wir aufhören uns zu sorgen, zu ängstigen und einfach „WISSEN“ wann der richtige Moment da ist? Folge deinen innersten Impulsen, sie sind da und je mehr wir in der Ruhe sind, je mehr wir uns diesem unglaublichen Prozess der Veränderung hingeben, desto leichter und freudvoller wird es.

Wir sind nicht umsonst aufgefordert „zu Hause“ zu bleiben! Also sei zu Hause, wenn deine Seele anklopft!

Aus meinem Herz zu deinem Herz

Aus meiner Seele zu deiner Seele

 

 

 



Kornelia Himmes    kornelia@himmes.net